Welche Merinosocke passt zu welcher Aktivität?
Der Unterschied liegt in Dämpfung, Dicke und Bund
Die Faser ist bei allen Modellen dieselbe. Was eine Wandersocke von einer Businesssocke unterscheidet, ist die Polsterung an Ballen und Ferse, die Dicke des Gestricks und die Art, wie der Schaft hält. Danach wählen Sie, nicht nach dem Wetter.
Wandern und Skifahren: Polsterung und Platz im Schuh
Beim Wandern zählt die gedämpfte Sohle und ein Schaft, der über den Schuhrand reicht. Beim Skifahren gilt das Gegenteil für die Dicke: der Skischuh muss eng anliegen, deshalb sind Skisocken über dem Spann dünn und nur am Schienbein gepolstert. Zu dick heißt hier kalt, nicht warm.
Arbeit und Business: zwölf Stunden im geschlossenen Schuh
Arbeitssocken sind robust, gepolstert und haben einen Bund, der den Tag übersteht, es gibt sie auch antistatisch und nahtlos. Business Socken sind das Gegenteil: dünn, damit sie im Halbschuh nicht auftragen, und trotzdem den ganzen Tag trocken.
Sport und Reisen: fester Sitz statt dicker Polster
Bei Sportsocken entscheidet der Sitz. Eine Socke, die im Schuh wandert, macht Blasen, egal wie gut das Material ist. Auf Reisen geht es um etwas anderes: langes Sitzen lässt die Beine anschwellen, deshalb arbeiten die Reisemodelle mit leichter Kompression.
Alltag und daheim: die zwei größten Gruppen
Alltagssocken sind die Modelle für alle Tage ohne besonderen Anlass, von schlicht bis auffällig gemustert. Für den Abend auf dem Sofa gibt es die Haussocken, weiter geschnitten und meist mit Frotteesohle. Häufige Fragen beantworten wir in der FAQ.